Bestallung

Von Anfang an war für uns klar, dass unsere besonderen Schweine ein besonders gutes Leben haben sollen. Deshalb verbringen sie Sommer wie Winter im Freien auf Erde und Stroh. Auch ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern haben bereits im Freien „gewohnt“. Und man sieht Ihnen an, dass sie zufrieden sind. In der Nacht ziehen sie sich in ihren Stall zurück, manchmal auch um im Schatten ein Mittagsschläfchen zu halten, ansonsten sind sie immer heraussen – auch bei Schnee und Regen – und finden sich irgendeine Beschäftigung. In der Erde müssen Schätze für sie versteckt sein, denn kaum ist ein Loch ausgegraben, wird es wieder zugeschüttet und an anderer Stelle ein Loch gegraben. Das Sonnenbad in der selbstgebuddelten Suhle dürfte das Maximum an Lebensfreude für sie bedeuten. Und Morgens trotten sie, einer nach dem anderen, ans andere Ende des Freilaufstalles zur Toilette ins hintere Eck des Freilaufes. Denn, auch wenn sie meistens von oben bis unten mit Erde und Schlamm bedeckt sind, Schweine sind sehr reinliche Tiere.